Das königliche Seebad Hua Hin

Nur 200 Kilometer südliche befindet sich das ehemalige Fischerdorf Hua Hin. Seit Anfang des 19. Jahrhunderts residieren hier die Könige Thailands während der Monsunzeit, denn diese trifft die Kleinstadt weit weniger stark wie die restlichen Gebiete in Thailand. Waren die Besucher des mondänen Seebads am Anfang vornehmlich reiche Thais aus Bangkok, so zieht es in den letzten Jahren auch immer mehr Touristen nach Hua Hin. Vor allem Langzeiturlauber und Senioren die Stadt für sich entdeckt, um die kalten Wintermonate in Deutschland zu überbrücken. Die Gründe liegen klar auf der Hand, neben den kilometerlangen Stränden bietet Hua Hin die perfekte Infrastruktur. Große Hotelketten haben sich angesiedelt und Feinschmecker Restaurants bieten Meeresfrüchte und andere Delikatessen zu Preisen, welche in Europa unvorstellbar sind. Neben acht hervorragenden Golfplätzen gibt es in der Umgebung zwei große Weingüter und zwei Nationalparks. Die abwechslungsreichen Freizeitmöglichkeiten kombiniert mit dem freundlichen Service der Thailänder machen Hua Hin zum perfekten Urlaubsziel für Familien, Paare, Senioren und Alleinreisende. Nur die Rucksacktouristen werden in Hua Hin die Nase rümpfen, denn günstige Unterkünfte sind praktisch nicht vorhanden.

Anreise nach Hua Hin:

Anreise nach Hua HinWer von Bangkok aus anreist, kann mehrmals täglich mit dem Bus oder Minibus nach Hua Hin fahren. Die Busse starten am Busbahnhof Süd im Bangkoker Stadtteil Taling Chang, die Fahrt kostet 4,50 Euro. Minibusse können über jedes Hotel gebucht werden oder man begibt sich selbst zum Victory Monument, zur Khao San Road oder ebenfalls zum Busbahnhof Süd. Die Fahrt mit dem Minibus dauert je nach Tageszeit 2,5 Stunden und kostet 4 bis 10 Euro. Alternative kann mit dem Taxi gefahren werden. Mit etwas Verhandlungsgeschick sollte der Preis 60 Euro (2500 Baht) nicht überschreiten. Des Weiteren gibt es noch eine Zugverbindung. Der Zug fährt am Bahnhof Hua Lampong ab und erreicht nach knapp 5 Stunden den historischen Bahnhof in Hua Hin. Eine Fahrt in der ersten Klasse kostet 12 Euro.

Unterkünfte in Hua Hin:

In Hua Hin und im Nachbarort Cha Am gibt es eine Vielzahl guter Hotels und Gasthäuser. Für eine drei Sterne Unterkunft zahlt man je nach Saison zwischen 40 und 80 Euro. Luxuriöse Hotels in bester Lage mit direktem Strandzugang, wie das Hilton oder das Centara sind bereits ab 100 Euro pro Zimmer verfügbar. Besonders im europäischen Sommer gibt es aber auch echte Schnäppchen, denn dann ist in Thailand Nebensaison.
Alternative kann ein Haus angemietet werden. Gute Häuser mit gehobener Ausstattung, Swimmingpool und Service gibt es ab 600 Euro die Woche.

Eine spontane Anreise ist kein Problem, denn es gibt mittlerweile ein Überangebot an Unterkünften.

Freizeitmöglichkeiten in Hua Hin:

Freizeitmöglichkeiten in Hua HinNeben dem Relaxen am Strand hat sich als Wassersport der Kitesport etabliert. Auch geritten wird am Strand, mehrere Einheimische bieten ihre Pferde an. Es ist ein besonders schönes Erlebnis den 10 Kilometer langen Strand hoch zu Ross zu erkunden.

Tagesausflüge zu den nahen Nationalparks Khao Sam Roi Yot oder Kheang Krachan bieten einen guten Einblick in die immergrüne Natur des Königreiches. Beide Parks bieten eine spektakuläre Dschungellandschaft mit mehreren Wasserfällen.

Natürlich gibt es auch Bootsanbieter, welche ihre Gäste zum Schnorcheln und Angeln begleiten.

Familien mit Kindern können den Wasserpark mit über 30 Rutschen besuchen oder im Santorini Outlet und Freizeitpark einkaufen, während die Kleinen unter Aufsicht spielen.

Für Golfer stehen acht sehr gute Plätze mit 18 Grüns bereit. Allein sechs von ihnen gehören in die Championship Kategorie. Einen dieser Plätze hervorzuheben ist kaum möglich, denn alle haben einen besonderen Charme. Tipp: Sollte man sich für eine Partie entscheiden unbedingt einen Caddy mit Sonnenschirm buchen. Der Caddy kennt nicht nur den Platz und gibt wertvolle Tipps, sondern beschützt den Spieler auch vor der Sonne.

Hua Hin zählt sicher zu den Topadressen in Thailand. Das Preisniveau ist weitaus besser als in den Touristenhochburgen Pattaya, Koh Samui, Phuket oder Krabi. Durch den Mix an europäischem Flair und thailändischer Gelassenheit bietet das Seebad alles, was der westliche Tourist von einem Urlaub im Land des Lächelns erwartet.

Gizi reist seit knapp 20 Jahren um die Welt. Nach längeren Trips durch Südamerika und die Karibik, zog es ihn nach Asien. Über Indien, Nepal und China kam er nach Thailand. Dies ist nun auch seine Heimat. Von hier startet er seine Reisen und schreibt für www.Blog-Trotter.net seine Erfahrungen nieder. Mehr Informationen gibt es hier: blog-trotter.net Autoren