Peru – Land der tausend Geheimnisse

Die Republik Peru erstreckt sich im Westen Südamerikas entlang des Pazifischen Ozeans. Mit rund 29,5 Millionen Einwohnern hat das Land durch seine Größe eine relativ geringe Bevölkerungsdichte. Der Staat ist von einer starken Urbanisierung geprägt, denn immer mehr Menschen betreiben Landflucht und lassen sich in den Städten nieder. Deshalb bezieht sich das gesellschaftliche und kulturelle Leben zunehmend auf Metropolen, wie die Hauptstadt Lima. Durch Reisen nach Peru erhält der Staat eine wichtige Einnahmequelle. Die Regierung investiert sehr viel in die Infrastruktur, um gewisse Standards für die Besucher einhalten zu können. Die Statistik belegt das deutliche Wachstum im Tourismussektor:

  • 2000 – 3% Wachstum
  • 2005 – 9 % Wachstum
  • 2010 – 11 % Wachstum

Inkamann auf Plateau hoch über See in Peru
Seit mehreren Jahrzehnten ist Peru ein beliebtes Reiseziel für Touristen aus aller Welt. Das Land beheimatet ungewöhnlich viele historische Stätten und kann eine atemberaubende Tiervielfalt vorweisen. Peru Rundreisen werden insbesondere bei Europäern zunehmend begehrter. Machu Picchu beispielsweise gehört zu den meist bereisten Sehenswürdigkeiten Südamerikas. Internationalen Bekanntheitsgrad erlangte die Ruinenstadt bereits 1983, als die UNESCO die schwer zugängliche Inkastadt in die Liste der Weltkulturerben aufnahm. Oftmals wird die historische Stätte auch als eines der neuen Sieben Weltwunder bezeichnet. Zu dieser Attraktion gehört ebenfalls die Großstadt Cusco, die den Ausgangspunkt zur Inkastadt darstellt. In der Altstadt von Cusco gibt es zahlreiche Restaurants und Bars, die zum Verweilen einladen.

Außerhalb der Landesgrenzen berühmt ist der Titicacasee, dessen Ufer von Peru und Bolivien beansprucht werden. Immer wieder besuchen Touristen bei ihrer Peru Rundreise den zweitgrößten See des Kontinents. Noch immer hat die traditionelle Fischerei in den Ortschaften am See eine hohe Bedeutung. Allerdings kämpfen Wissenschaftler und Naturschützer immer intensiver für den Erhalt des Titicacasees. In den vergangenen Jahren hat die Wasserqualität stark abgenommen. Durch eine fortschreitende Bodenerosion und die erschwerten klimatischen Bedingungen nimmt die Arten- und Pflanzenvielfalt stark ab. Rund um den See befinden sich eine große Anzahl giftiger Minen, deren giftige Abwässer ungefiltert in das Wasser gelangen und den Titicacasee zunehmend beschmutzen. Nichts desto trotz ist der Titicacasee (noch) ein wunderschöner Ort inmitten der Anden.

Inkamann zu sehen bei einer Peru ReiseReisen nach Peru lohnen sich in jedem Fall. Besonders die Hauptstadt und Millionenmetropole Lima verzaubert mit ihren einzigartigen Charme und Ambiente. Die ebenfalls von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärte Altstadt von Lima zieht täglich tausende Touristen an. Auf Peru Rundreisen wird hier stets ein Zwischenstopp eingelegt, um die historischen Bauten vom Plaza Mayor aus zu bestaunen. Nicht nur die Altstadt besticht Touristen durch ihre Anziehungskraft, sondern auch der Rest der Stadt ist einen Besuch wert. Das Stadtbild ist geprägt von zahlreichen Museen und Kirchenbauten, die auf eine Besichtigung warten. Wer in Peru etwas einkaufen will, ist in den Fußgängerzonen Limas sehr gut aufgehoben.

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